Autoimmunerkrankung

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Riesenzellarteriitis: neuer Wirkstoff Tocilizumab verspricht bessere Therapiemöglichkeiten

Riesenzellarteriitis. Die Krankheit kann überfallartig ausbrechen: Abends geht man gesund ins Bett, am Morgen hat man starke Kopfschmerzen, man fühlt sich elend und schwach und hat womöglich hohes Fieber. "Wie bei einer Grippe", sagt Prof. Hendrik Schulze-Koops, "nur dass die Symptome nicht mehr aufhören." Im Gegenteil: Es kann alles noch schlimmer werden bis hin zur [...]

31. August 2017 |Arzt-Home, Medas-Home, Newsticker, Rheuma-Home|

Rheuma – Hoffnung bei Erkrankungen des Nervensystems

Rheuma - der körpereigene Botenstoff “Tumornekrose Faktor” (TNF) spielt eine Schlüsselrolle bei der Immunantwort auf entzündliche Erkrankungen. Antikörper, welche die TNF-Wirkung blockieren, werden denn auch bei etlichen chronischen Autoimmun-Erkrankungen wie etwa Rheuma sehr erfolgreich eingesetzt. Bei Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Multipler Sklerose dagegen versagt diese Therapie, obwohl auch hier TNF eine wichtige Rolle spielt. Schon [...]

27. Oktober 2016 |Newsticker, Rheuma-Home, Rheuma-HomeSlider|

Neue Medikamente für Rheuma-Varianten in den Startlöchern

Rheuma betrifft nicht nur die Gelenke - in ihren vielen verschiedenen Formen greifen entzündlich-rheumatische Autoimmunerkrankungen auch Organe, Gewebe und sogar die Haut an. Bei den Kollagenosen, wie Lupus erythematodes (SLE) oder dem Sjögren-Syndrom, erkrankt das Bindegewebe, Vaskulitiden greifen die Blutgefäße an. „Während gegen Gelenkrheuma wirksame Medikamente verfügbar sind, ist die medikamentöse Therapie von Kollagenosen und [...]

11. August 2016 |Newsticker, Rheuma-Home, Rheuma-HomeSlider|

Wichtige Erkenntnisse über hautablösende Autoimmunerkrankungen

Ein Team von Forscherinnen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat neue Regulatoren der Zelladhäsion (Bindung von Zellen an andere Zellen) in der Haut entdeckt. Der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Ritva Tikkanen (Professur für Biochemie und Molekularbiologie des Fachbereichs Medizin der JLU) und ihrer Kollegin Dr. Antje Banning ist es gelungen, neue Erkenntnisse über die molekularpathologischen Vorgänge [...]

27. Juni 2016 |Arzt-Home, Medas-Gesundheit, Newsticker|

Diabetes

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus beschreibt die Überzuckerung des Blutes, weil die Glukose nach der Nahrungsaufnahme nicht in die Zellen transportiert oder in der Leber als Glykogen gespeichert wird. Dadurch bliebe der Blutzuckerspiegel weitgehend konstant. Verantwortlich für diesen Prozess ist das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin, doch bei abgeschwächter Wirksamkeit oder Insulinmangel steigt der Blutzuckerspiegel rapide [...]

29. Februar 2016 |Medas-Gesundheit|

Intravenöse polyvalente Immunglobuline bei der chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie [Fachkreise]

Die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ist eine seltene Erkrankung des peripheren Nervensystems (PNS) mit einer Progredienz von mindestens zwei Monaten. Der Verlauf kann stetig oder auch in Schüben erfolgen und führt zu motorischen und sensiblen Dysfunktionen in Armen und Beinen. Hintergrund ist eine immunvermittelte degenerative Zerstörung der Myelinscheiden, die die Nervenfasern (Axone) schützend umhüllen. [...]

Erfolgreiche Verbindung aus virtuellem Screening und Zellkulturforschung: Interferon-Hemmstoff entdeckt

Interferon alpha spielt eine zentrale Rolle bei schweren Autoimmunerkrankungen. Bis heute gibt es keine Hemmstoffe. Jetzt ist es Wissenschaftlern des Paul-Ehrlich-Instituts in Kooperation mit Forschern derETH Zürich gelungen, durch Kombination computerbasierter molekularer Designverfahren mit optimierten In-vitro-Assays einen Hemmstoff der Interferon-alpha-Ausschüttung zu identifizieren. Der innovative Forschungsansatz könnte über die konkrete Wirkstoffsuche hinaus für die schnelle Identifikation von Hemmstoffen wichtiger [...]

30. November 2011 |Archiv|

Neue Erkenntnisse zur Multiplen Sklerose – Fehlgeleitete Immunzellen greifen Nervenzellen direkt an

Multiple Sklerose: Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem das zentrale Nervensystem angreift. Die Folgen sind, je nachdem welche Bereiche des Nervensystems angegriffen werden, unter anderen Muskelschwäche, Gehbehinderungen, Taubheitsempfindungen oder Sehstörungen. Die Immunzellen schädigen die schützende Hülle (Myelinschicht), mit der die Nervenfasern (Axone) ummantelt sind und die normalerweise sicherstellt, dass Erregungssignale [...]

1. Oktober 2010 |Archiv|

Ursachen der Rheumatoiden Arthritis

Ursachen der Rheumatoide Arthritis - Die Autoimmunerkrankung "Rheumatoide Arthritis" ist eine chronisch verlaufende Krankheit, bei der die Gelenke durch anhaltende Entzündungsprozesse geschädigt werden. Verantwortlich dafür sind plötzlich auftretende oder erbbedingte Fehlsteuerungen des Immunsystems. Nach den Worten von Prof. Dr. Gerd-R. Burmester, Charité Berlin, haben viele Forschergruppen in den vergangen Jahren zum Verständnis über den Verlauf [...]

1. Juni 2010 |Archiv|